AGB´s
Allgemeine Geschäftsbedingungen von Traildogs Hundetraining - Nicole Steinmetz
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
Traildogs Hundetraining – Nicole Steinmetz
Gartenstr. 5
97783 Karsbach
01520 / 1924622
Nicole.steinmetz@traildogs-hundetraining.de
§1 Geltungsbereich
Abs. 1. Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Traildogs Hundetraining – Nicole Steinmetz ( nachfolgend " Anbieterin" ) und ihren Kunden (nachfolgend einheitlich "Kunden" )über Hundetraining, Beratung, Kurse, Workshops, Social Walks, Wanderungen, Gruppenstunden, Einzeltrainings, Veranstaltungen und alle Sonstigen angebotenen Leistungen.
Abs. 2. Abweichende individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Individuelle Absprachen sollten aus Beweisgründen in Textform, z.B. über Email oder WhatsApp festgehalten werden.
Abs. 3. Diese AGB gelten ggü. Verbrauchern und - soweit gesetzlich zulässig - auch ggü. Unternehmen.
§2 Leistungsangebot und Trainingsziel / Trainingserfolg
Abs. 1.Die Anbieterin erbringt insbesondere Einzel- und Gruppentraining, Welpenstunden, verschiedene Kurse zu Erziehungs- oder Auslastungs-/ Beschäftigungsmöglichkeiten, Social Walks, Workshops & Seminare,(Verhaltens-) Beratungs- und Trainingsleistungen rund um den Hund. Der konkrete Leistungsumfang, Termin, Ort und Preis ergeben sich aus der jeweiligen Ausschreibung oder der individuellen schriftlich festgehaltenen Vereinbarung.
Abs. 2. Hundetraining ist ein Lern- und Entwicklungsprozess. Ein bestimmter Trainingserfolg oder ein bestimmtes Verhalten des Hundes kann nicht garantiert werden. Der Erfolg hängt unter anderem von den individuellen Voraussetzungen des Hundes und der konsequenten Umsetzung der Übungen des Kunden im Alltag ab.
Abs. 3. Die Anbieterin arbeitet nach ihrem Trainingskonzept und legt Wert auf einen sicheren, fairen und tierschutzgerechten Umgang mit Mensch und Hund. Anweisungen, die dem Schutz von Menschen dienen, sind Folge zu leisten.
§3 Vertragsschluss und Buchung
Abs. 1. Buchungen können mündlich, telefonisch, per Nachricht (zB. Email, WhatsApp) oder persönlich erfolgen. Nach übersenden eines Vertrages mit Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung sowie dem Hinweis auf die geltenden AGB von Traildogs Hundetraining - Nicole Steinmetz entsteht durch die unterschriebene Rücksendung des Vertrages der Vertragsschluss.
Abs. 2. Bei Kursen, Workshops und andere Veranstaltungen können begrenzte Plätze angeboten werden. Ein Platz ist erst nach Buchungsbestätigung verbindlich reserviert.
Abs.3. Der Kunde ist dafür verantwortlich, bei der Buchung richtige und vollständige Kontaktdaten sowie alle für die sichere Durchführung relevanten Informationen zum Hund mitzuteilen.
Abs. 4. Vertragsschluss ist immer für ein Mensch- Hund - Team, dieses besteht aus einem Menschen und einem Hund. Nehmen mehrere Menschen und Hunde aus einem Haushalt aktiv am Training teil, handelt es sich grundsätzlich um mehrere Mensch - Hund - Teams und werden auch so berechnet.
§4 Preise & Zahlung
Abs. 1.Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung mitgeteilten Preise. Alle Preise werden vor Vertragsschluss bekanntgegeben.
Abs. 2. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung zu bezahlen, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde. Bei Veranstaltungen mit ausdrücklich ausgewiesener Zahlungsfrist gilt die dort genannte Frist.
Abs. 3. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Die Anbieterin kann gesetzliche Ansprüche geltend machen und nach vorheriger angemessener Mitteilung weitere Leistungen bis zur Klärung offener fälliger Forderungen zurückstellen.
§5 Mehrfachkarten und deren Nutzung
Abs. 1. Ab Kaufdatum sind 5er Karten 6 Monate, und 10er Karten 12 Monate gültig.
Abs. 2. Eine Mehrfachkarte berechtigt zur Teilnahme an der jeweils vereinbarten Anzahl von Trainingseinheiten des auf der Karte angegebenen Angebots. Die Karte ist grundsätzlich personengebunden und kursgebunden und nicht übertragbar, sofern die Anbieterin nicht vorher in Textform der Übertragung zugestimmt hat.
Abs. 3. Eine Auszahlung nicht genommener Stunden ist ausgeschlossen.
§6 Terminabsagen, Nichterscheinen und Ersatzteilnehmer
Abs. 1. Vereinbarte Einzeltermine sowie gebuchte Kurs,-Workshop,- Seminartermine sind verbindlich.
Abs. 2. Absagefrist : Kann der Kunde einen vereinbarten Einzeltermin nicht wahrnehmen, ist die Absage spätestens bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin gegenüber der Anbieterin in Textform (Email, Whatsapp) zu erklären. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Absage. Bei der Buchung eines Workshops oder Seminars beträgt die Absagefrist 14 Tage vor Event.
Abs. 3. Ausfallvergütung: Erfolgt die Absage weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder erscheint der Kunde ohne vorherige Absage nicht zum Termin, ist die Anbieterin berechtigt , eine Ausfallsvergütung in Höhe von 75% der vereinbarten Terminvergütung zu verlangen / einzubehalten. Bei der Buchung eines Workshops oder Seminars beträgt die Ausfallvergütung 85% des Betrages ab 13 Tage oder weniger vor dem gebuchten Event.
Die Ausfallvergütung wird nicht fällig ,soweit :
- der Termin durch die Anbieterin anderweitig vergeben werden kann.
- der Kunde nachweist, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist,
- Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist (§ 309 Nr.5 lit. b BGB ).
Abs. 4. Ausnahmen :
Eine Ausfallvergütung wird nicht erhoben, wenn der Kunde die kurzfristige Absage nicht zu verantworten hat, insbesondere bei :
- plötzlich schwerer Erkrankung des Kunden, oder des Hundes, die eine Teilnahme unzumutbar macht,
- einem nachgewiesenen Notfall im unmittelbaren Umfeld des Kunden.
in diesem Fall ist der Kunde verpflichtet, die Anbieterin so früh wie möglich zu informieren und den Hintergrund auf Verlangen glaubhaft zu machen (z.B. durch tierärztliche Bescheinigung oder vergleichbaren Nachweis). Ein Anspruch auf Nachholtermin besteht in diesen Fällen nicht automatisch, kann jedoch einvernehmlich vereinbart werden. Soweit organisatorisch möglich, kann der Kunde nach vorheriger Zustimmung der Anbieterin eine geeignete Ersatzperson benennen. Ein Anspruch auf Zustimmung besteht nicht, wenn berechtigte Sicherheits- oder Organisationsgründe entgegenstehen.
Abs. 5. Bei mehrteiligen Kurs besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Nachholen versäumter Einheiten, sofern nicht ausdrücklich etwas Anderes schriftlich vereinbart wurde. Zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
§7 Absagen und Änderungen durch die Anbieterin
Abs. 1. Die Anbieterin kann Termine aus wichtigen Gründen absagen oder verschieben, insbesondere bei Krankheit, ungeeigneten Wetter-oder Platzbedingungen, Sicherheitsrisiken, behördlichen Anordnungen oder sonstigen Umständen, die eine sichere oder ordnungsgemäße Durchführung verhindern.
Abs. 2. Kunden werden über Änderungen so früh wie möglich informiert. Bei einer Absage durch die Anbieterin wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Wird keine Ersatzleistung vereinbart, oder erbracht, werden bereits gezahlte Entgelte für die ausgefallene Leistung erstattet. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Abs. 3. Änderungen des Trainingsortes oder Ablaufs, die aus Sicherheits- oder Organisationsgründen erforderlich und für den Kunden zumutbar sind, bleiben vorbehalten. Wesentliche Änderungen werden rechtzeitig mitgeteilt.
§8 Teilnahmevoraussetzungen für Hunde
Abs. 1. Der teilnehmende Hund muss über einen seinem Alter und Gesundheit entsprechenden Impfschutz verfügen und es muss eine gültige Hundehalterhaftpflichtversicherung bestehen. Die Nachweise sind vor dem ersten Training vorzuzeigen.
Abs. 2. Hunde mit Anzeichen einer ansteckenden Erkrankung dürfen nicht teilnehmen. Im Zweifel ist vor der Teilnahme tierärztlicher Rat einzuholen. Die Anbieterin kann die Teilnahme aus Sicherheits-oder Tierschutzgründen ablehnen oder unterbrechen.
Abs. 3. Der Kunde informiert die Anbieterin rechtzeitig vor Trainingsbeginn über Erkrankungen, Verletzungen, ansteckende Krankheiten, Läufigkeit, bekannte Beißvorfälle , ausgeprägte Aggressions- oder Angstreaktionen sowie sonstige Umstände, die für die sichere Durchführung relevant sein können.
Abs. 4. Der Hund ist so zu sichern und zu führen, dass Menschen und andere Tiere nicht gefährdet werden. Leinen, Geschirr, Halsband und gegebenenfalls ein geeigneter Maulkorb sind entsprechend der individuellen Situation und den Anweisungen der Anbieterin zu verwenden.
Abs. 5. Der Kunde haftet nach gesetzlichen Vorschriften für Schäden , die durch ihn oder seinen Hund verursacht werden. Die Anbieterin übernimmt nicht die allgemeine Obhut oder Beaufsichtigung des Hundes außerhalb ausdrücklich vereinbarter Trainingshandlungen.
§9 Kinder und Minderjährige Teilnehmer
Abs. 1.Minderjährige dürfen nur mit vorheriger Zustimmung der Anbieterin teilnehmen. Die Teilnahme erfolgt bei unter 16Jährigen nur unter Aufsicht einer erwachsenen, von den Eltern beauftragten Begleitperson oder ein Elternteil.
Abs. 2.Kinder unter 16 Jahren dürfen nicht allein zu einer Trainingseinheit erscheinen. Die erwachsene Begleitperson muss während des gesamten Trainings vor Ort bleiben und für das Kind ansprechbar sein.
Abs. 3.Kinder unter 12 Jahren dürfen nur dann einen Hund im Training führen, wenn eine zusätzliche Begleitperson ausschließlich für die Aufsicht des Kindes dabei ist, und nicht selbst einen Hund führt oder eine andere Aufgabe wahrnehmen muss. Die Anbieterin kann aus Sicherheitsgründen strengere Anforderungen festlegen oder das Führen des Hundes durch ein Kind gänzlich ablehnen.
Abs. 4. In manchen Trainings wird ein Mitbringen von Kindern unter 16 Jahren ausgeschlossen, da dies der Sicherheit der Kinder dient.
Abs. 5. Die Anbieterin übernimmt keine Kinderbetreuung. Die Aufsichtspflicht verbleibt bei der sorgeberechtigten Person, bzw der verantwortlichen erwachsenen Begleitperson. Diese muss jederzeit eingreifen und den Anweisungen der Anbieterin Folge leisten können. Bei mehrfacher Störung des Trainings steht es der Anbieterin frei, das Kind und die Begleitperson vom Training auszuschließen, um einen reibungslosen weiteren Ablauf für die anderen Teilnehmer zu gewährleisten.
§10 Verhalten und Sicherheit auf dem Trainingsgelände / im Training unterwegs
Abs. 1. Der Kunde hat jeweils die bekanntgegebenen Platz,-Sicherheits,-und Hygienevorgaben sowie den Anweisungen der Anbieterin zu befolgen.
Abs. 2.Hunde sind bis zu einer ausdrücklichen Freigabe gesichert zu führen. Kontakt zwischen Hunden, Ableinen und Annäherungen erfolgen nur nach Freigabe bzw Absprache mit der Anbieterin.
Abs. 3. Kunden dürfen andere Hunde oder Personen nicht ohne ausdrückliche Zustimmung berühren, füttern oder mit ihnen trainieren. Futter, Spielzeug und sonstige Hilfsmittel sind so einzusetzen, dass andere Teilnehmer nicht gefährdest oder gestört werden.
Abs. 4.Ausschluss und Sicherheitsbedenken : Die Anbieterin kann einen Teilnehmer oder Hund vorrübergehend von einer Übung ausschließen oder die Teilnahme abbrechen, wenn konkrete Sicherheitsbedenken bestehen, Angaben verschwiegen wurden oder Anweisungen trotz Aufforderung nicht beachtet werden.
Zahlungsfolgen bei verschuldetem Ausschluss: Beruht der Abbruch auf einem vom Kunden zu vertretenden Verhalten im Sinne der vorstehenden Regelungen, gilt Folgendes :
- Bei Einzelterminen findet §6 Abs. 3 entsprechende Anwendung: Die Anbieterin ist berechtigt, die vereinbarte Ausfallvergütung zu verlangen, als wäre der Termin kurzfristig abgesagt worden.
- Bei Mehrfachkarten wird die entsprechende Einheit als verbraucht gewertet; eine Erstattung findet nicht statt, soweit Ausschluss vom Kunden zu vertreten ist.
- Bei Kursen oder Veranstaltungen bleibt der vereinbarte Kurspreis geschuldet; eine anteilige Erstattung für nicht wahrgenommene Einheiten findet nicht statt, soweit der Ausschluss vom Kunden zu vertreten ist.
- Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Weitergehende gesetzliche Ansprüche der Anbieterin bleiben unberührt.
- Beruht der Abbruch nicht auf einem vom Kunden zu vertretenden Verhalten, richtet sich die Erstattung nach §7 Abs. 2 dieser AGB.
Abs. 5. Reinigungspflicht : Der Kunde beseitigt die Hinterlassenschaften seines Hundes unverzüglich und entsorgt Abfälle ordnungsgemäß. Bei wiederholter Missachtung kann die Anbieterin die weitere Teilnahme von der Zahlung einer angemessenen Reinigungspauschale abhängig machen.
§11 Haftung
Abs. 1.Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit , die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Abs. 2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Anbieterin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Abs. 3. Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bleiben unberührt.
§12Widerrufsrecht
Abs. 1.Grundsatz: Schliesst der kunde als Verbraucher im Sinne des §13 BGB einen Vertrag mit der Anbieterin im Fernabsatz ( z.B. per Telefon, E-mail oder über ein Online- Buchungssystem ) oder außerhalb von Geschäftsräumen ab, steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§312g, 355 BGB zu, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
Abs. 2. Ausschluss des Widerrufsrechts bei termingebundenen Leistungen: Für Verträge über Freizeitdienstleistungen , bei denen die Anbieterin einen spezifischen Termin zur Erbringung der Leistung vorsieht, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr.9 BGB kein Widerrufsrecht. Dies gilt insbesondere für :
- Einzeltrainings
- Gruppentrainnings mit festem Terminbezug
-Workshops und Seminare mit festem Datum
- Veranstaltungen mit festem Termin
In diesen Fällen gelten ausschließlich die Stornierungsregelungen gemäß §6 dieser AGB.
Abs. 3. Widerrufsrecht bei nicht termingebundenen Leistungen: Soweit die gebuchte Leistung keinen spezifischen Termin umfasst und der Ausschlusstatbestand des Abs. 2 nicht greift - insbesondere bei:
- dem Erwerb von Mehrfachkarten ohne Terminbindung .
-Beratungsleistungen ohne festen Termin, oder
- sonstigen nicht termingebundenen Dienstleistungsverträgen -
steht dem Kunden ein Widerrufsrecht zu. Es gilt die nachfolgende
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
[Name der Anbieterin] [Anschrift] [E-Mail-Adresse] [Telefonnummer]
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Erlöschen des Widerrufsrechts bei vorzeitiger Leistungserbringung
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Dienstleistungsvertrag vorzeitig, wenn die Anbieterin die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen wurde, nachdem der Kunde dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald die Anbieterin den Vertrag vollständig erfüllt hat.
Abs. 4 – Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Traildogs Hundetraining, Nicole Steinmetz, Gartenstraße 5 , 97783 Karsbach
Email: Nicole.steinmetz@traildogs-hundetraining.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
Bestellt am () / erhalten am (): _______________
Name des/der Verbraucher(s): _______________
Anschrift des/der Verbraucher(s): _______________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): _______________
Datum: _______________
(*) Unzutreffendes streichen.
Abs. 5 – Kein Widerrufsrecht bei Verträgen zwischen Unternehmern
Das gesetzliche Widerrufsrecht steht ausschließlich Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB zu. Handelt der Kunde als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
§ 13 – Foto- und Videoaufnahmen
Abs. 1 – Kein automatisches Veröffentlichungsrecht
Aufnahmen, auf denen Kunden, begleitende Personen oder deren Hunde erkennbar sind, werden nicht allein durch die Trainingsteilnahme zur Veröffentlichung freigegeben.
Eine Veröffentlichung durch die Anbieterin erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten, freiwilligen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO i.V.m. § 22 KUG.
Abs. 2 – Interne Aufnahmen
Die Anbieterin kann Aufnahmen ausschließlich zur internen Trainingsdokumentation und Qualitätssicherung anfertigen. Diese werden nicht veröffentlicht, nicht an Dritte weitergegeben und nach Wegfall des Zwecks, spätestens nach 12 Monate, gelöscht. Der Kunde wird vorab informiert und kann widersprechen. Ein Widerspruch hat keinen Einfluss auf die Teilnahme.
Abs. 3 – Veröffentlichung zu Werbezwecken
Eine Veröffentlichung zu Werbe- oder Social-Media-Zwecken erfolgt nur auf Grundlage einer gesonderten, in Textform erteilten Einwilligung, die Zweck, Kanäle und Nutzungsdauer konkret benennt. Bei Minderjährigen ist die Einwilligung der sorgeberechtigten Person erforderlich. Die Verweigerung der Einwilligung hat keinen Einfluss auf die Teilnahme.
Abs. 4 – Widerruf
Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Textform widerrufen werden. Die Anbieterin entfernt betreffende Aufnahmen unverzüglich aus eigenen Veröffentlichungen. Bereits durch Dritte weiterverbreitete Aufnahmen können nicht zurückgerufen werden; die Anbieterin ergreift jedoch zumutbare Gegenmaßnahmen. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung und hat keinen Einfluss auf das Vertragsverhältnis.
Abs. 5 – Aufnahmen durch Kunden
Kunden dürfen ausschließlich Aufnahmen von sich selbst und ihrem eigenen Hund anfertigen, sofern die Anbieterin dies nicht untersagt. Aufnahmen anderer Teilnehmer, deren Hunde oder der Anbieterin bedürfen deren ausdrücklicher Zustimmung. Eine unerlaubte Veröffentlichung kann Ansprüche nach §§ 22, 23 KUG sowie Verstöße gegen die DSGVO begründen.
§14 Datenschutz
Abs. 1 – Grundsatz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO und des BDSG, verarbeitet. Rechtsgrundlagen sind je nach Verarbeitungszweck Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung), lit. c (rechtliche Verpflichtung) oder lit. a (Einwilligung).
Abs. 2 – Zwecke der Datenverarbeitung
Daten werden verarbeitet, soweit dies zur Anbahnung, Durchführung oder Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlich ist, insbesondere für:
· Buchungsverwaltung und Kommunikation,
· Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung,
· Sicherstellung der Trainingsvoraussetzungen gemäß § 8.
Abs. 3 – Weitergabe an Dritte
Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist, eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt.
Abs. 4 – Betroffenenrechte
Kunden haben nach Maßgabe der DSGVO insbesondere das Recht auf:
· Auskunft (Art. 15 DSGVO),
· Berichtigung (Art. 16 DSGVO),
· Löschung (Art. 17 DSGVO),
· Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO),
· Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO),
· Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO).
Beschwerden können bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde eingereicht werden.
Abs. 5 – Datenschutzerklärung
Vollständige Informationen zu Verantwortlicher, Zwecken, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer, Empfängern und Betroffenenrechten sind der gesonderten Datenschutzerklärung zu entnehmen, die auf der Website der Anbieterin sowie auf Anfrage in Textform bereitgestellt wird. Diese AGB ersetzen die Datenschutzerklärung nicht.
Karsbach, Oktober 2026